Jens Krumeich

Jens Krumeich

Promotionsstipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Heidelberg

Werdegang

Jens Krumeich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »› …wir sagen ab der internationalen Gelehrtenrepublik‹? – Internationale akademische Beziehungen Deutschlands von 1933 bis 1945« (Projektleiter*innen: Prof. Dr. Andrea Albrecht & Prof. Dr. Lutz Danneberg) am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg. Er studierte von 2011 bis 2017 Philosophie und Germanistik an der Universität Stuttgart und der Université du Luxembourg. Von 2013 bis 2017 war er studentische Hilfskraft am Institut für Neuere deutsche Literatur (Prof. Dr. Andrea Albrecht). Nach dem Staatsexamen an der Universität Stuttgart in den Fächern Philosophie/Ethik und Deutsch mit einer fachgeschichtlichen Arbeit über den Germanisten Fritz Martini folgte 2018 der Wechsel an die Universität Heidelberg und der Beginn des Promotionsstudiums. Er wird seit 2019 mit einem Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung gefördert.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Forschungsschwerpunkte

• Fach- und Wissenschaftsgeschichte der Germanistik
• Komiktheorie und literarische Satire
• Deutsche Literaturgeschichte von der Weimarer Republik bis zur Nachkriegszeit
• Gegenwartsliteratur

Promotionsprojekt

Befreites Lachen? Studien zu Theorie und Praxis des Komischen von der NS-Zeit bis in die frühe Adenauer-Ära (ca. 1933 bis 1955)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Publikationen

gem. mit Andrea Albrecht: Fritz Martini und die deutsche Literaturwissenschaft vor und nach 1945 [in Vorbereitung].

gem. mit Andrea Albrecht: »Taten besiegen Tinte«? Propagandistische Demontagen antifaschistischer Bildsatiren in der NS-Zeit. In: Grenzen des Sag- und Zeigbaren. Humor im Bild von 1900 bis heute, hg. v. Frank Becker und Antonia Gießmann-Konrads. Darmstadt [im Erscheinen, vorr. 2020].

»Germanist[], ohne Germanist zu sein«? Daniel Kehlmann und die literaturwissenschaftliche Forschung. In: Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur. Dialogische Poetik, Werkpolitik und Populäres Schreiben, hg. v. Fabian Lampart, Iuditha Balint, Natalie Moser, Anna-Marie Humbert und Michael Navratil. Berlin/Boston [im Erscheinen, vorr. 2020], S. 201–227.

Keine »Alternative zur Geistesgeschichte«? Literatursoziologie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. [Tagungsbericht zu] Literatursoziologie. Zur Frühgeschichte eines Forschungsparadigmas. Zentrum für interdisziplinäre Forschung Bielefeld (ZiF), 18./19.01.2019. In: JLTonline (30.06.2019).

[Rezension zu] Gregor Fröhlich: Soldat ohne Befehl. Ernst von Salomon und der Soldatische Nationalismus. Paderborn 2018. In: Scientia Poetica 22 (2018), S. 348–358.

gem. mit Marcus Willand: Interview mit Dirk Gieselmann. In: Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen 12.1 (2017), S. 127–134.

 

Vorträge

»Taten besiegen Tinte«? Ernst Hanfstaengls ›gegenpropagandistischer‹ Umgang mit antifaschistischen Karikaturen in der NS-Zeit (Vortrag im Rahmen des Kolloquiums Kultur/Geschichte: Politik, Bild, Kunst, Universität Bielefeld, 28.11.2019)

gem. mit Andrea Albrecht: »Fragebogenkrank«? Ernst von Salomons Antwort auf die Entnazifizierung (Vortrag im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe »Bestseller, Longseller, Kultbücher«, Universität Heidelberg, 21.11.2019)

Fritz Martini. Ein literaturwissenschaftlicher Autor während und nach der NS-Zeit (Vortrag im Rahmen des Workshops »personae, rather than persons«? Wissenschafts- und Fachgeschichte zwischen Personen-, Institutionen- und Praxisgeschichte am Internationale Kolleg Morphomata, Universität zu Köln, 19.11.2019)

»Greuelhetze« – Bildsatiren in der NS-Zeitungswissenschaft (Vortrag im Rahmen der Tagung Grenzen des Sag- und Zeigbaren – Humor im Bild von 1900 bis heute, Universität Duisburg-Essen, 29.06.2019)

Fritz Martinis Beitrag zur sog. ›Aktion Ritterbusch‹ (Vortrag im Rahmen der Tagung »Institutionelle Verankerung und methodische Profilierung der germanistischen Forschung und Lehre. Traditionen und Perspektiven. Heidelberg-Lemberg-Breslau«, Universität Wrocław, 27.05.2019)

»Germanist, ohne Germanist zu sein«? Daniel Kehlmann und die literaturwissenschaftliche Forschung (Vortrag im Rahmen des Workshops Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur. Dialogische Poetik, Werkpolitik und Populäres Schreiben, Universität Potsdam, 13.12.2018)

 
 
 

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